ist unbestritten eine Reise wert, das weiß jeder. Leixões, der Seetransportumschlagsplatz der Stadt Porto und der Region jedoch nicht.
Natürlich wird die Marina hier von allen angelaufen, die an dieser Küste segeln und Porto besuchen wollen (und wer wollte das nicht). Aber im Vergleich zu den letzten beiden Marinas ist diese hier regelrecht schmaulig (das Wort haben wir damals in meiner Schulzeit erfunden, es bedeutet genau das, wonach es klingt) und im Grunde wäre es besser gewesen, Porto von Povoa de Varzim aus zu besuchen (bis dorthin reicht die Metro), um danach gleich bis Aveiro durchzufahren. Nun gut, so hatte ich gestern eine Etappe von nur 14 sm, das war recht entspannend. Das Segeln war wieder traumhaft, wie an dem Segeltag zuvor, nur mit schwächerem Wind. Aus dem Hafen raus, auf Kurs gehen, Genua ausrollen, Windpilot einstellen, Motor aus und zufrieden grinsend zurücklehnen war eine Sache von 15 Minuten. Vier Stunden später waren wir abermals in Nachbarschaft zu Marcos "Bonne Chance" fest, er hatte Povoa einen Tag früher verlassen.
Yesterday I sailed the short distance from Povoa de Varzim to Leixões. The wind was so light, that nevertheless I could enjoy a long afternoon getting chauffeured by my Windpilot. Downwind with 3 -3,5 kn under a sunny sky. The day today I spent exploring Porto by foot at 32° in the shadow. That was really hard, but I did my very best :-)
Heute nun also Sightseeing. Was soll ich über Porto schreiben, was nicht schon geschrieben wurde. Vielleicht, dass es ziemlich hart ist, sich die Stadt bei 32° im Schatten zu erobern. Man macht doch zwangsläufig etliche Höhenmeter und nach einer Portweinverkostung werden die Beine nochmal schwerer.


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Über die Ponte Dom Luís I, die vor etwas über 120 Jahren ein Schüler Gustave Eiffels erbaut hat, musste ich natürlich auch rüber und zwar erst auf der unteren, dann zurück auf der oberen Ebene in 44,6m Höhe. Außerdem liegt drüben Vila Nova de Gaia, das Zentrum der Portweinproduktion. Hier im Vordergrund die Rabelos. So heißt der Bootstyp, der in Portugal zum Transport von Weinfässern vom Anbaugebiet am oberen Douro zu den Produktionsstätten des Portweins in Porto und Vila Nova de Gaia verwendet wurde.

Jaaa, die Verkostung war sehr lecker, zwei Flaschen Ruby wanderten in meinen Rucksack, dann ging es zurück in die schattigen Gassen der Altstadt von Porto.

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Wenn wir schon bei Leckereien sind, es gibt noch andere typisch portugiesische Verlockungen, denen ich kaum widerstehen kann.

Apropos, habe ich schon erzählt, dass ich auf dieser Reise bisher im Schnitt täglich 100g Schokolade vertilgt habe? Auf Helgoland hatte ich mir einen größeren Vorrat verschiedener Sorten zugelegt, insgesamt über 5kg. Die waren tatsächlich nach 50 Tagen weg. Schade, ich meine, ich hätte mindestens 20kg bunkern sollen...
Zum Abschluss darf natürlich einer nicht fehlen, der berühmteste Sohn der Stadt:
Heinrich der Seefahrer 












