FRIGGA-live

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Am Rand der Weltscheibe

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...entlanggeschrammt und nicht runtergefallen. Schade, dass das Wetter so miesepetrig war, hätte gern mehr von dieser sehenswerten Küste wahrgenommen.

Heute sind wir wieder so früh losgekommen wie gestern, obwohl es schon etwas Überwindung kostet, im Dunkeln auszulaufen, wenn alle anderen im Hafen anscheinend noch schlafen. So passierten wir am späten Vormittag das berühmte Kap Finisterre unter Genua mit Wind von achtern bei leichtem Nieselregen.

Kleine Zwischenbemerkung: Gestern sprach mich mein sehr netter französischer Stegnachbar Pierre an und meinte, wenn ich meine Webadresse auf dem Rumpf der Frigga spazierenfahre, müsse ich zunehmend damit rechnen, dass Leute meine webseite besuchen, die kein Deutsch verstehen. Ob ich denn nicht wenigstens ein paar Zeilen in Englisch schreiben könne. Nun, natürlich hat er prinzipiell recht, aber puuh... also, ich werde es versuchen.

So for Marguerite and Manuel, Peter, Anne Marie et Pierre and all the nice folks I will get to know on my trip:
After my stormy and unsuccessfull attempt to escape A Coruna, which had cost my jib, I decided to go south in smallish steps by day etaps. The first step was Camarinas, where I spent 4 days, waiting for the right weather and finishing the preperation of my boat for anchoring. Today, on Thursday I left early at 7:00 am, to reach Portosin with some time left in the afternoon. Too bad that it's raining all day, so I'm not too much motivated to explore the spot. If the weather will be fine tomorrow, I'll stay a day longer for that.

Die Genua hatte ich etwa eine halbe Stunde vorher ausgerollt, vorher hätte es mangels Wind keinen Sinn gemacht. Knapp zwei Stunden später war es mit dem Segeln auch schon wieder vorbei, das Verhältnis Motorfahrt zu Segelstrecke verschob sich wieder zu Ungunsten der eigentlichen Zweckbestimmung der Frigga. Dazu fing es stärker an zu regnen, die Sicht verschlechterte sich noch mehr und so erreichten wir um halb vier nachmittags Portosin zwar wenig gebeutelt, jedoch gründlich gewässert.

Der Regen hielt den Rest des Tages an, der Landausflug beschränkte sich auf den Weg zum Hafenbüro zur Anmeldung und zur Erkundung der hiesigen Facilities.

Nachdem ich gestern diese leidige Schaltungsmacke irgendwie hingefummelt hatte (man frage mich nicht wie, es funktionierte jedenfalls irgendwann wieder), nutzte ich den Nachmittag zu einer kleinen Fahrradtour in die Umgebung Camarinas. Anschließend war ich sehr zufrieden, hatte sich doch die unfreiwillige Verlängerung meines Aufenthaltes dort letztendlich als Gewinn entpuppt.

 

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