Die Zeit mit dem Mietwagen musste ausgenutzt werden. Aber so nun auch wieder nicht. Auf dem Weg zum westlichen Teil der Insel konfrontierte uns ein Stau mit dem hiesigen Alltagsleben.

Zum Glück war es halb so wild, nach wenigen Minuten hatte sich das ganze aufgelöst. Natürlich wollten wir nicht nur faul im Auto herumsitzen und die Landschaft durch Fensterscheiben betrachten, wie hier die für die Südküste typisch besiedelten Berghänge.
On Thursday, the 3rd day with our rented car we cruised around the western part of Madeira. The landscape was very different from north to south. The southern coast is very delightful and densely populated, the North ans West are pretty rough.

Aber nach der Bergwanderung am Tag zuvor tat es ganz gut, sich auch mal auf die amerikanische Art des Sightseeings einzulassen. Auf diese Weise gewannen wir einen ganz guten Überblick über die unterschiedlichen Regionen der Insel, lernten nach der Bergwelt und der lebendigen Südseite auch die wildere und teilweise schroffe Nordküste kennen,

und pickten uns zur Vertiefung die eine oder andere Rosine heraus. Eine davon war z. B. das Bad in einem der Naturbäder von Porto Moniz.
In Porto Moniz we enjoyed swimming in one of the framous natural baths close to the heavy surf between the rocks.


Im ruhigen Wasser des Pools zu schwimmen, während in nunmittelbarer Sicht- und Fühlweite die Brandung auf die Felsen donnert, war ein Erlebnis, das ich nicht mehr missen möchte.
Anschließend mussten wir natürlich noch das Westkap besuchen, nachdem wir inzwischen die exponierten Stellen der anderen Himmelsrichtungen schon kennengelernt hatten.
Standing at the westcape was an impressive experience. Maybe, because of the imagine of 3.000 nm ocean between this point and South Carolina as the next coast in this direction.


Dieser raue Küstenabschnitt entspricht vielleicht nicht unbedingt dem Bild, das man beim Gedanken an Madeira vor Augen hat, für mich war es die Stelle, die mich hier am meisten beeindruckt hat. Natürlich fasziniert mich daran die unberührte Natur, die an ihren Füßen seit Urzeiten vom Atlantik umbrandeten Klippen. Möglicherweise liegt es auch daran, dass hier gute 3.000 sm Atlantik vor einem liegen, bis man wieder auf das nächste Land (South Carolina) trifft.
Die Rückfahrt durch den Heidewald Madeiras und über das karge Hochgebirge in schönster Abendstimmung rundeten einen Tagesausflug ab, dessen Eindrücke wir sicher noch lange in Erinnerung behalten werden.

Den letzten Tag unserer "Autozeit" nutzten wir unter anderem, um einen der Wanderwege aufzusuchen, deren einzigartiger Charakter eine besondere Spezialität Madeiras darstellt: eine Wanderung entlang der berühmten "Levadas". Diese Wasserwege wurden ab dem 16. Jahrhundert von Sklaven angelegt, um Wasser von den niederschlagsreichen Gebieten im Norden zu den landwirtschaftlichen Anbaugebieten im Süden zu leiten. Heute gehören sie zu den größten touristischen Attraktionen der Region. Die die Wasserläufe begleitenden Wanderpfade führen durch dichte Wälder, vorbei an Wasserfällen, teilweise durch Tunnels.
Yesterday we hiked on one of the famous trails along the "Levadas". It was a beautiful walk through a rich vegetation along waterfalls and sometimes through tunnels.

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Fazit: 5 Tage Sightseeing auf Madeira waren super. Aber morgens ausschlafen und erst um 10 Uhr im Cockpit in der Sonne frühstücken ist auch keine schlechte Lebensart.
5 days sightseeing on Madeira was great, but not getting up early and having a late breakfast in the sun isn't too bad too.
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