bis zum Startschuss. Noch 3 Wochen, dann habe ich keine Wohnung mehr, dann wird die Frigga für eine ganze Weile mein Zuhause sein.
Ein Schritt, den Silke und Pete von der "Sparrow" in der Box gegenüber schon getan haben. Sie leben bereits auf ihrem Schiff, wollen ungefähr zur gleichen Zeit los wie ich, mit dem Unterschied, dass die Sparrow reisefertig ist. Wer mehr darüber erfahren möchte, findet die beiden hier: www.ohnegeldumdiewelt.de
Tja, so kann Am Heidanger, einem Binnenyachthafen am Stichkanal Salzgitter schon fast Blauwasserfeeling aufkommen. Man tauscht Tipps und Teile aus (so bin ich dank Pete günstig zu einer Ankerwinde gekommen) und schnackt beim Bier über Gott und die Welt. So ähnlich muss es in den Ankerbuchten am Rande der Barfußroute auch zugehen, nur, dass es uns hier noch an Anekdoten aus irgendwelchen Ozeanpassagen im Kielwasser mangelt. Das wird beim nächsten Treffen (wer weiß, wo...) anders sein.
Die Arbeiten in und an der Frigga gehen voran, ich werde zum geplanten Termin losfahren können, allerdings müssen einige Dinge sicher noch in der Ostsee-Zeit im Juni beendet bzw. vervollständigt werden. Z. B. die Erneuerung des Travellers samt Großschotsystem oder das Vorrichten von Seeschlagblenden vor den Fenstern. Aber dafür hatte ich diese Pufferzeit auch eingeplant. Etwas Kopfzerbrechen bereitet mir vorher noch das Finden der richtigen Position der Ankerwinde und des Kettenverlaufs unter Deck. Am nächsten Wochenende sollte das geklärt sein. Eine große Entlastung bedeutet die Verstärkung meines Helferteams durch meinen ehemaligen Kollegen Werner, der als Amateurfunker mich zunächst bei der Beschaffung gebrauchter Geräte, wie Transceiver, Pactor-Controller, Antennentuner etc. unterstützt und, noch wichtiger, die Installation der Anlage in seine fachkundigen Hände nimmt.
Vermutlich um Himmelfahrt herum wird die Frigga bezugsfertig sein, dann gibt's Bilder von der neuen Inneneinrichtung.












