FRIGGA-live

  • Schrift vergrößern
  • Standard Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern

British Virgin Islands

E-Mail Drucken PDF

Schon eine Woche Ferien in den BVI, die Zeit verging wie im Flug. Letzte Woche Mittwoch waren wir nach einer langen Überfahrt von St. Martin aus erst nach Einbruch der Dunkelheit in der Ankerbucht vor Spanish Town auf Virgin Gorda angekommen. Um drei Uhr in der früh gestartet hatte uns nach etwa drei Viertel der rund 80sm langen Strecke der Wind im Stich gelassen.

The last week I spent together with the crew of the "Pantagruel" with sailing, diving, partying and relaxing in the British Virgin Islands.

Nach dem Einklarieren am nächsten Morgen war unser erstes Ziel die nahe gelegene Touristenattraktion „The Baths“.

Was vom Wasser her wie irgendein Steinhaufen aussieht entpuppt sich bei näherer Betrachtung als spektakuläre Felslandschaft inklusive einem Höhlenlabyrinth, das teilweise vom Meer durchspült wird.

.....

Während die Crew an Land gefahren war, um dieses Naturwunder in Augenschein zu nehmen warf der Skipper an Bord den Kompressor an, um die Tauchflaschen für das nächste Erlebnis vorzubereiten.

Das verlief anfangs wenig spektakulär. Etwa 5 Meilen von „The Baths“ entfernt hängten wir die „Panta“ an eine Mooringboje vor Cooper Island. Hier gab es außer unglaublich blauem Wasser nicht viel zu sehen, dafür lagen wir sehr ruhig, genau richtig für einen ersten Übungstauchgang. Nach gründlicher Einweisung, versteht sich. Immerhin streunte ein Barracuda um den Kiel der "Pantagruel" herum, das war doch schon mal was. Jedenfalls hat es Spaß gemacht, wir drei Neulinge waren motiviert und voller Erwartung. Den „Painkiller“ später in de Strandbar hatten wir so gesehen nicht nötig, aber zur Happy Hour gab es eben nur diese Spezialität vergünstigt und lecker war’s ja auch.

Am nächsten Tag dann der erste bunte Tauchgang. Wieder nur ein kleines Stück weiter vom letzten Liegeplatz entfernt. Hier auf den BVI liegen die Inseln und damit auch die Tauchspots so dicht beisammen, dass das Segeln gegenüber dem Tauchen in de Hintergrund tritt. Gut so, Segeln werde ich demnächst noch genug. Bei „Salt Island“ gingen wir also auf Tiefe, trieben uns so etwa bei -12m zwischen bunten Fischen und Korallen rum, bis wir keine Lust mehr hatten ständig gegen die dort herrschende starke Strömung anzuarbeiten. Über Mittag verholten wir die „Panta“ nach Carrot Shoal zum nächsten Spot. Das Besondere dort ist ein freistehender Felsgrat, der vom etwa 20m tiefen Meeresboden bis rund 4m unter der Wasseroberfläche aufragt und natürlich an beiden Hängen üppig bewachsen und stark bevölkert ist. Wow, es wurde immer besser.

Auf dem Weg nach Norman Island fingen wir eine stattliche Makrele, die mit einem Gemüse aus Paprika, Zwiebeln, Mango und Knoblauch überbacken zu Basmati-Reis für 4 Personen ausreichte.

Das war am 30. April, wir mussten also irgendwo ankern oder an eine Mooring gehen, wo man in den Mai tanzen konnte. In „The Bight“ fanden wir eine für Segler angemessene Möglichkeit auf dem an einer Nachbarmooring gelegenen zur Bar umgebauten Schoner „Willy T.“

Im Gegensatz zum Foto war das Achterdeck bis spät in die Nacht gerammelt voll, wir fanden allerdings ausreichend Raum, unseren durch das AC/DC-lastige Musikprogramm animierten Bewegungsdrang auszutoben.

Naja und so ging es weiter mit dem süßen Leben, am nächsten Tag wieder Tauchen…

Frühstücken auf dem Vorschiff…

Zur Abwechslung mal wieder segeln…

Morgen werden wir in Spanish Town ausklarieren, uns noch einen schönen Tauchspot suchen und uns über Nacht auf den langen Rückweg nach Sint Maarten machen.

 

Affiliates