Ich könnte es positiv sehen, ein Kühlschrank an Bord ist absolut entbehrlich, aber das fällt ziemlich schwer. So hocke ich die meiste Zeit im Kajütschott mit den Tampen meiner selbstgestrickten Pinnenfernsteuerung in den Händen. Heute morgen um 6:00 begann der Tag mit einem interessanten Schauspiel. Bevor ich mit der Schleuse 3m absteigen konnte, musste ein für die Schleuse zu langer Schubverband in zwei Teilen bergauf geschleust werden. Danach gab's erstmal Brötchen, Kaffee und Tee, mit dem Hellwerden schließlich Aufbruch zum 1 Std entfernten Lauenburg. Eigentlich sollte die Dieseltankstelle in der dortigen Marina geöffnet haben, aber geschrieben steht viel und Papier ist geduldig. So blieb mir der Marsch mit zwei Kanistern durch den Schneeregen in die Oberstadt nicht erspart.

Auf der Elbe war das Wasser ganz schön in Bewegung, dazu starke Windböen, es musste konzentriert gesteuert werden. Nächste Attraktion war das Schiffshebewerk Scharnebeck. Hier wird man samt dem kleinen Hafenbecken, in dem man festgemacht hat mal eben 38m nach oben geliftet. Atemberaubend. Das restliche Tagespensum verlief unspektakulär, gegen 17:00 waren wir an der Liegestelle Bad Bevensen fest.












