wenn auch nur ein kleiner. Gestern viel zu spät in Lübeck angekommen, aber ich wollte unbedingt den Abend in Travemünde verbringen...
Also kurz vorm letzten Büchsenlicht losgetuckert, hinaus auf die ziemlich dunkle Trave. Die Liegeplatzsuche im stockfinsteren Passathafen zwei Stunden später war dann ein bisschen aufregend, das Bier danach schmeckte dafür um so besser.Heute vormittag zunächst die Enttäuschung: Nebel und Windstille. Gegen Mittag kam etwas Wind auf, die Sicht wurde etwas besser. 13:30 sah alles recht vielversprechend aus, also Leinen los!

Eine halbe Stunde später standen Groß und Genua, der Motor war aus, Einhandseglers bester Freund (der Windpilot) steuerte uns (Frigga und mich) mit guten 5 Knoten gen offene See. Die Kimm war kaum zu erkennen, Himmel und die nur leicht gekräuselte See gingen in einheitlichem Grau ineinander über. Ich wollte schon immer mal wissen, wie sich die Crew der Dulcibella vor Memmert Sand gefühlt hat. Zwischendurch schlief der Wind wieder ein, aber mit heißem Tee und Keksen, noch dazu warm eingemummelt, war das alles gut auszuhalten. Die Stimmung an Bord war sogar ausgesprochen gut. 17:00 schließlich waren wir in Grömitz fest.
Alles in allem natürlich keine spektakuläre Sache, aber wir haben in diesem Jahr die erste Seeluft geschnuppert, und es hat Spaß gemacht. Morgen soll es regnen, sagt der Wetterbericht. Gut, gehört auch dazu...












