Zwar noch nicht nach „Dear Old Hamburg“, aber immerhin rückt das europäische Festland bald in greifbare Nähe. Die ersten Tage bin ich stur nach Norden gesegelt, das vom Azorenhoch beeinflusste Windsystem rund um das Archipel lässt einem kaum eine andere Wahl.
On Sunday morning I left Sao Jorge, where I'd spent a really nice Saturday hiking in the beautiful hilly landscape together with the crews of the german boats „Lollo“ and „Carina“. It was a convenient moment with good winds to get north out of the high over the Azores. After I'll have reached approximately 45° latitude I will take course to the English Channel, then with hopefully steady winds from west.
Da die Gegend um die Azoren im Sommer von Flauten und Schwachwind geprägt ist, bin ich bisher nur mäßig gut vorangekommen, Etmale zwischen 70 und 80 Meilen in diesen Tagen. Diese frustrierenden Werte sind sicher aber auch meinem Unterwassergarten geschuldet, den ich schon seit der Karibik mitschleppe. In Horta hatte ich versucht tauchenderweise das Unterwasserschiff zu schrubben, mit dem Haupteffekt, dass ich anschließend völlig durchgefroren einige Minuten unter der heißen Dusche verbringen musste. Irgendwelche Regattaambitionen demnächst in Hindeloopen kann ich mir wohl aus dem Kopf schlagen.
Aber ich will mich nicht beklagen, bin froh, dass ich überhaupt segeln kann und nicht motoren muss, und dass das Wetter sommerlich schön ist. Das kenne ich ja auch anders. Ich hoffe, dass die Westwindzone da oben im Norden keine unangenehmen Überraschungen für mich bereit hält.












