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Nordsee, wir kommen!

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Die Ostsee verabschiedete sich mit bestem Hochsommerwetter. Allerdings eher zum Baden oder Fallschirm springen als zum Segeln.

Ein bisschen mehr Wind auf der letzten Etappe zwischen Fehmarn und Kiel hätte ich mir schon gewünscht. Aber man kann eben nicht alles haben. So konnten wir erst gegen 22 Uhr in dem direkt neben der Kanalschleuse gelegenen kleinen Yachthafen Kiel-Holtenau festmachen. Natürlich waren wir jetzt in der Hochsaison nicht die einzigen, die in den NOK schleusen wollten. Yachten der unterschiedlichsten Art und Größe aus verschiedensten Ländern lagen schon in Dreierpäckchen. Aber für die kleine Frigga findet sich überall noch ein Plätzchen.

Da die Motorfahrt durch den 100 Kilometer langen Kanal etwa elf Stunden dauert, war frühes Aufstehen angesagt. Die Fahrt selbst ist nicht wirklich aufregend. Ab und zu sind ein paar große Pötte und bemerkenswerte Brückenbauwerke zu bestaunen. Ansonsten wurde die Zeit an der Pinne doch ganz schön lang. Um 19 Uhr war es geschafft und ein Liegeplatz im proppevollen Yachthafen an der Schleuse Brunsbüttel als Dritter im Päckchen, netterweise neben einer anderen Vega, gesichert. Diese Liegestelle ist wirklich spektakülär. Praktisch zum Anfassen nahe fahren riesige Containerschiffe und hochhausartige Kreuzfahrschiffe an einem vorbei in die Schleuse hinein. Zusammen mit dem Gewimmel der vielen unterschiedlichen Yachten eine irre Atmosphäre.

Hoffentlich wird heute der noch fehlende Windgenerator hierher an mich geliefert, damit wir auch bald ausschleusen können. Am Wochenende auf Helgoland einzulaufen wäre schon Klasse.  

  

 

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