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Endlich...

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ziemlich genau einen Monat nach dem ursprünglich geplanten Termin habe ich die Leinen los gemacht und meinem neuen Heimathafen den Rücken gekehrt.

Aber erst, als mir Achim, einer meiner treuesten Helfer in den dreieinhalb Monaten der Vorbereitung von der Kanalbrücke bei Abbesbüttel aus einen letzten Gruß nachwinkte, realisierte ich wirklich, was ich gerade tue.

Frigga von der Kanalbrücke

Ja tatsächlich, gerade einmal dreieinhalb Monate für die ganzen Arbeiten am Boot, kein Wunder, dass nicht alles fertig geworden ist. Ohne meine Helfer hätte ich überhaupt keine Chance gehabt. Vielen, vielen Dank also nochmal an Achim, Günter, Ralf, Werner, Lutz, Rüdiger, Harald und nicht zuletzt Pete von der Sparrow. Ihr wart alle unentbehrlich für die Realisierung meines Traumes unter diesen eigentlich unmöglichen Bedingungen. Ausgangslage war: ein für die Ostsee ausgestattetes Boot, an dem sein stolzes Alter nicht spurlos vorüber gegangen ist, zu wenig Geld, der Wohnort in SZ Lebenstedt, der Liegeplatz in Wedtlenstedt, Materialbeschaffung in Baunschweig, kein eigenes Auto, dafür ein altes Fahrrad, kein Ort zum Werken wie Garage, Keller o.Ä., kaum Werkzeug aber fast durchweg gutes Wetter, viel Optimismus, Kreativität und Improvisationskunst. Nun ist also noch einiges zu tun, aber alles Arbeiten, die ich unterwegs zwischen Wedtlenstedt und der Biskaya erledigen kann. Deshalb musste der Startschuss jetzt fallen, ich habe es nicht mehr ausgehalten im Stichkanal Salzgitter. Wenn in Kürze der Mast wieder steht und wir das erste Stück auf die Ostsee hinaus gesegelt sind, ist die Welt vermutlich in Ordnung und Zweifel und andere trübe Gedanken wie weggeblasen. Also, mehr demnächst vom Meer.

 

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