FRIGGA-live

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Endlich wieder Fotos

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So, meinen Hotspot habe ich gefunden, dann will ich die Atlantiküberquerung mit ein paar Bildern unterlegt mal kurz zusammenfassen.

 

Now, with a good Hotspot in the “Barbados Yacht Club” I’ll take the chance, to give You a short review of my trip across the Atlantic Ocean in pictures.

Letzte ruhige Nacht am Tankstellenanleger in Las Palmas

 

Aufbruch am Morgen, adé Las Palmas

 

Ein paar Tage später und endlich dem Einfluss der kanarischen Wind- und Strömungsverhältnisse entkommen einer von vielen spektakulären Sonnenaufgängen

 

Für den Zeitvertreib ist vorgesorgt…

 

…aber dieser Tagesbeginn verheißt alles andere als gemütliche Lesestunden

 

Selten ist die See so platt,

 

meistens sieht es so aus…

 

manchmal werden die Wellen noch etwas höher,

 

die Genua muss sich oft ganz klein machen

 

Ab und zu gibt’s Besuch, große und kleine fliegende (oder geflogene?) Fische, meistens kleine

 

Und oft erfreuen mich liebe Grüße aus dem Äther

 

Der beste Platz zum Essen ist an der abgedeckten Spüle

 

die Brötchen gelingen nicht immer

 

aber mancher Salat dank meiner Sprossenzucht umso besser

 

Das phosphoreszierende Plankton macht nachts dem Sternenhimmel Konkurrenz

 

Dann endlich, ganz selbstverständlich fahren wir wieder an einer Küste entlang

 

Müdigkeit, Erschöpfung, Stress. Freude kommt noch nicht so richtig auf. Der Liegeplatz zum Einklarieren ist eine Zumutung. Ist doch mein Problem wie ich da an Land komme oder wer will hier was von wem…

 

Ja, auch hier ist die Frigga zu sehen

 

In der Ankerbucht sieht es dann schon besser aus.

 

Oberflächlich betrachtet. Tatsächlich ist hier ein derartiger Schwell, dass man ohne Leesegel nachts aus der Koje fliegt. Also genau das, wonach ich mich die letzten viereinhalb Wochen gesehnt habe. Das Anlanden mit dem Dingi am Strand geht selten ohne Vollbad ab. Gestern war ich zweimal an Land, das erste Mal hatte ich beim Surfen auf der Brandung das richtige Timing drauf und habe nur ein paar Spritzer abgekriegt. Beim zweiten Mal hatte ich einen falschen Moment erwischt und eine Brandungswelle sorgte dafür, dass ich mich mit dem Dingi vorwärts überschlug. Ist nicht lustig, wenn man seinen Rucksack unter Wasser sieht und weiß, dass ein Laptop drinsteckt. Zum Glück hatte ich alle im Rucksack befindlichen Teile in Plastiktüten gewickelt und mit Tape zugeklebt und den Rucksack selbst noch mal in einen Müllbeutel gesteckt. So ist das kleine Abenteuer glimpflich abgegangen.

Bridgetown ist nicht hässlich, man muss es meines Erachtens aber nicht gesehen haben.

 

 

Dieses Empire hat seine Blütezeit wohl schon hinter sich

 

Menschen, die wie ich süchtig nach emails und Skype-Kontakten sind müssen in solchen Buden für 10 min Zugang zum Internet 2 $ berappen,

es sei denn, sie sind Segler, gehören einem Verein an, haben den richtigen Riecher und fragen einfach mal im hiesigen Yachtclub nach.

Dort gibt es freies WLAN für Mitglieder. Seit gestern bin ich für 1 Woche Mitglied in diesem feudalen Club, darf alle Einrichtungen nutzen und es mir in noblem Ambiente gut gehen lassen. Skypen und an meiner Webseite basteln kann ich nun gewissermaßen mit stilvoller Eleganz auf den komfortablen Polstern der Bibliothek. Das ist doch endlich mal was Positives.

 

 

 

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