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Unterwegs mit der Pantagruel

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Während die Frigga in der Simpson Bay auf Sint Maarten vor Anker liegt und reisefertig auf den Start zur nächsten großen Etappe wartet gönne ich mir noch ein paar Tage Urlaub auf der Pantagruel.

 

With Sint Maarten I've reached my last station in the caribbean with Frigga. From here I will start to cross the Atlantic Ocean again, next destination is Horta. But before I take the opportunity to make a trip with the Pantagruel to the British Virgin Islands. During that time Frigga will stay at an anchorage close to the Simpson Bay Marina.

Die Crew für deren letzten Karibiktörn vor der Rückreise nach Europa bestand nur aus zwei Leuten, und so fragte mich Michael ob ich nicht Lust hätte mitzukommen zum Segeln und Tauchen zwischen den British Virgin Islands. Da der Start über den Atlantik auch in der zweiten Maiwoche noch im optimalen Zeitraum liegt, brauchte ich nicht lange zu überlegen.

Die Überfahrt von Antigua nach Sint Maarten war die unangenehmste seit der Fahrt von Cascais nach Lagos. Auch damals hatte ich so gut wie keinen Wind gehabt und hatte bei Motorfahrt 28 Stunden an der Pinne gesessen. Auf diesem letzten 90-Meilen-Stück war es ähnlich, dauerte zum Glück aber nicht ganz so lange. Immerhin konnte ich von den rund 25 Stunden zwischendurch gute 4 Stunden segeln.

Zunächst lief ich Philipsburg an, die Hauptstadt des holländischen Teils der Insel. Schließlich musste ich ja Proviant für die lange Atlantiketappe bunkern und dort sind die Supermärkte wesentlich preiswerter als in den Ansiedlungen an der beliebten Simpson Bay.

Wenn mir in den Straßen von Philipsburg jemand erzählt hätte, ich sei in Las Palmas auf Gran Canaria, ich hätte es geglaubt. Typisch hier ist allerdings, dass die ganze Geschäftswelt auf die Touristen zugeschnitten ist, die nahezu täglich zu Tausenden von den Kreuzfahrtschiffen herangeschafft werden. Von zehn Läden in der Hauptgeschäftsstraße sind etwa sieben Juweliere. Für mich schwer vorstellbar, wer all diese Rolexe und Cartier-Klunker kaufen soll, aber anscheinend funktioniert’s.

Die Panta lag derweil schon in der Simpson Bay Marina und harrte ihrer neuen Crew, die am Montag per Flugzeug eintreffen sollte. Kurz nach deren Eintreffen hatte ich auch die Frigga in die Lagune verholt, ankerte außerhalb der Marina und gesellte mich dazu.

Während einiger Stunden am Sonntag und Montag war ein sicherlich beträchtlicher Anteil des Jahresniederschlags heruntergekommen, als wir am Dienstag zu unserer Vergnügungsreise aufbrachen, erinnerten nur noch ein paar tiefe Pfützen an diese zwischenzeitliche Unbequemlichkeit.

Zur Eingewöhnung ließen wir es langsam angehen, fuhren nur ein paar Meilen an der Küste entlang bis zum französischen Teil der Insel und suchten uns eine beschauliche Ankerbucht zum Schnorcheln.

Die Unterwasserwelt dort war nicht besonders spektakulär, nur ein kleiner Auftakt zu unseren Vorhaben auf den BVI, wenn wir dann richtig tauchen werden.

Die kleine Crew der Panta ist jedenfalls guter Dinge, und ich glaube, es wird einiges zu erzählen geben.

Der Standort der Frigga bleibt in dieser Zeit natürlich unverändert, wo wir uns herumtreiben, kann ziemlich aktuell hier verfolgt werden.

 

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