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Argentinien

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Seit einigen Wochen erhalte ich immer mal wieder mails mit Anfragen, ob und wie es die Frigga nach Argentinien verschlagen hat, Hintergrund ist diese Meldung:

www.maritimheute.de/deutsche-segler-im-sudatlantik-gerettet/

 

Also, wir haben damit nichts zu tun, es handelte sich um eine andere Yacht gleichen Namens, die dort im Südatlantik auf Grund gegangen ist. Zum Glück konnten alle Besatzungsmitglieder offenbar unbeschadet rechtzeitig abgeborgen werden.

Meine kleine Frigga liegt nach wie vor im Yachthafen Heidanger am Stichkanal Salzgitter, inzwischen wenigstens nicht mehr schneebedeckt. Etwas abgespeckt habe ich sie, bis auf die Maststufen natürlich habe ich das ganze „Weltumseglerequipement“ wie Windpilot, Windgenerator, und KW-Funkanlage veräußert. An irgendwelchen Verschleißerscheinungen gearbeitet habe ich noch nicht, das Winterwetter hat es bisher einfach nicht zugelassen. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Frigga bleibt in meinen Händen, ich möchte meine Idee weiterverfolgen, sie in der Ostsee zu verchartern, ihr zukünftiger Standort dort ist allerdings noch unklar. Auf Grund der notwendigen Renovierungsmaßnahmen wird sich der Saisonstart zwar verzögern, aber ich hoffe, sie ab Juli interessierten Chartergästen in neuem Glanz anbieten zu können.

Ein weiteres Thema, auf das ich immer wieder angesprochen werde ist natürlich mein Buchprojekt. Leider habe ich immer noch keinen Verlag gefunden, Delius Klasing hat mir jüngst dreieinhalb Monate nach Einsendung des Manuskripts eine Absage erteilt. Natürlich gebe ich nicht auf, schreibe andere Verlage an, es dauert nun eben ein bisschen länger, als ich mir vorgestellt hatte.

Neben den Bemühungen, mein Buch auf den Markt zu bringen habe ich mich seit Anfang des Jahres weitergebildet, um die wichtigste Voraussetzung für die professionelle Segelei zu erfüllen, nämlich die Erlangung der nötigen Führerscheine. Damit ist zunächst der Sportseeschifferschein gemeint, dieser berechtigt mich zum gewerblichen Skippern auf allen Meeren bis 30 Seemeilen vor der Küste sowie auf der gesamten Ost- und Nordsee, dem Ärmelkanal, Bristolkanal, der Irischen und Schottischen See, dem Mittelmeer und Schwarzen Meer. Das reicht fürs erste, danach kommt dann der Sporthochseeschifferschein für alles, was darüber hinaus geht.

War eine ganz schöne Büffelei für die Theorie, ich frage mich, wie ich ohne diesen Schein meinen Törn schaffen konnte :-) Die praktische Prüfung findet am Dienstag nach Ostern auf der Kumari in Eckernförde statt. Ich freue mich schon auf's Katamaransegeln.


Ich wünsche allen treuen Lesern einen schönen Frühlingsanfang und ein Frohes Osterfest.

 

 

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