Das ist hier die Frage. Wie kriegt man so eine Geschichte zuende? Soll ich die Webseite jetzt sang- und klanglos sterben lassen, oder gibt es irgendeine Fortsetzung?
Ich weiß es nicht. Darüber habe ich mir erst Gedanken gemacht, als ich wieder auf Binnenwasserstraßen nach Hause fuhr. Die beste Idee ist wahrscheinlich, die Domain zusammen mit der Frigga zu verkaufen. Dann kann mein Nachfolger den Anhang „live“ auf seine Weise wieder rechtfertigen. Er müsste dann vermutlich ganz von vorn anfangen die Seite bekannt zu machen. So gesehen habe ich den Namen der Domain nicht unbedingt geschickt gewählt. Hätte ich ihn nicht so sehr an die Frigga gebunden sondern eher an mich, unabhängig von irgendeinem Boot, könnte ich jetzt von meinen weiteren Segelaktivitäten berichten. Ja, da klingt es durch, ich werde meiner Frigga untreu. Oft werde ich gefragt, warum ich sie verkaufen will. Es ist ganz einfach so, dass ich auf das Geld angewiesen bin, das der Verkauf hoffentlich einbringen wird. Natürlich fällt es mir schwer, und ich denke durchaus über andere Lösungen nach, z. B. ob es Sinn machen würde, nur die „Weltumseglerausrüstung“ wie Windgenerator, KW-Funk etc. zu verkaufen und das Boot in der Ostsee zu verchartern. Vielleicht gibt’s ja eine Zielgruppe dafür, mit Folkebooten klappt es schließlich auch. Zu diesem Thema höre ich mir übrigens gerne andere Meinungen und Einschätzungen oder auch Erfahrungen an...
Eigentlich hatte ich geplant, vom Fortschritt meiner Restaurierungsarbeiten an der Frigga zu berichten. Nun ist es so, dass ich damit noch gar nicht angefangen habe, da ich dem Schreiben des Buches oberste Priorität einräume. Im Oktober möchte ich das Manuskript fertig kriegen, um anschließend damit bei diversen Verlagen Klinken zu putzen. In der letzten Oktoberwoche werde ich in Vorbereitung auf einen Job als Skipper, den ich in Aussicht habe, auf der Nordsee an einem Schwerwettertraining teilnehmen (wie ich vielleicht schon mal erwähnte habe, möchte ich nicht mehr in meinen alten Beruf zurück, sondern versuche in Zukunft, meinen Lebensunterhalt mit Segeln zu verdienen). Unmittelbar danach ist hier im Yachthafen Heidanger der Krantermin, die Frigga wird also wie die meisten anderen Boote hier auch auf's Trockene gehievt. Leider habe ich keinen Trailer für sie; ich würde sie lieber in eine Halle transportieren, als über Winter hier auf dem Freigelände an ihr zu arbeiten.
Wer bezüglich eines Trailers einen Hinweis für mich hat möge mir bitte umgehend schreiben!
Falls ich bei meiner bisherigen halbherzigen Entscheidung bleiben sollte, die Frigga zu verkaufen, werde ich an dieser Stelle ein ausführliches Exposé einstellen. Ansonsten werde ich hier auch die Werbetrommel rühren, sobald sich in Sachen Buchveröffentlichung etwas tut.
Ich bedanke mich bei allen Lesern meiner Webseite, die mich ob sporadisch oder regelmäßig auf meiner Reise virtuell begleitet haben, mich per Gästebucheintrag oder email motiviert und ermutigt haben und nicht zuletzt mir ihre Anerkennung ausgesprochen haben. Es hat mir viel Spaß gemacht für Euch und für Sie zu schreiben. Und naja,... nach dem Törn ist vor dem Törn.
| < Zurück | Weiter > |
|---|












